Suzuki V-Strom 650XT 2019

Suzuki V-Strom 650XT 2019

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“Sag mir mal, was Du von der hälst” sagt Jens und stellt mir eine neue gelbe 650er hin. Hm, kenne ich doch, denke ich. Mit dem 2013er Modell bin ich schließlich fast 40.000km gefahren. Außerdem steht bald eine 1000er bei mir im Stall. Mit höherem Sattel für die langen Beine und mehr Wumms als nötig.

Zu Besuch bei anderen V2 Mopeds

Aber ok. Ich kann mich ja mal wieder aus sentimentalen Gründen auf eine 650er schwingen. So kann ich die Unterschiede zur alten 650er und zur neuen 1000er herausfinden.

Start

Klar, der Sattel dürfte ein wenig höher sein, ist aber ok für mich. 835 mm ist die Sitzhöhe. Meine 1000er wird mit dem aufgepolsterten Sattel 880 mm haben.  Bereits beim Aufstellen fällt auf, dass die kleinere V-Strom auch die leichtere V-Strom ist. Fahrfertig und vollgetankt 213 kg laut Suzuki. Die 1000er wieg 232 kg. Die kleine spart also fast 20 Kilo.

V-Strom 650XT 2019
V-Strom 650XT 2019

Der Auspuff wummert schön. Sicher, dass das der kleine Motor ist? Na muss ja, wenn sich die Maschine leichter anfühlt.

Abfahrt

Fühlt sich locker, leicht und wendig an. Im Solobetrieb und ohne Koffer unterwegs haben die 71 PS einen erstaunlichen Vortrieb. Durch Ortschaften und über Landstraßen frage ich mich die ersten 15 Minuten weshalb genau ich auf die 1000er umgestiegen bin.

Landstraße

Dabei ist das 2019er Modell nur noch bedingt mit meiner 2013 vergleichbar. Suzuki kitzelt aus dem identischen Motor +2 PS und mehr Spritzigkeit heraus. Wie machen die das? Die  Ingenieure haben das Mapping offensichtlich gekonnt überarbeitet.

Fahrt

Erst nach etwa einer halben Stunde zügiger Fahrt mit Autobahnabschnitten machen sich für mich die Leistungsunterschiede zur Großen bemerkbar. Ohne dass ich dabei das Gefühl hätte auf einer lahmen Kiste zu sitzen.

Im Kreisverkehr

Im Gegenteil: Das Motorrad lässt sich spielend durch jede Kurvenkombination und die vielen pfälzer Kreisverkehre zwirbeln.

Parcour

Pylonen in allen Größen werden umfahren

Inzwischen bin ich bei Jan angekommen. Jan ist Fahrsicherheitstrainer und steht heute in Neustadt. Im Internet steht er auch. www.JPI-Coaching.de heißt seine Seite. Hier in Neustadt kann jeder durch einen kleinen Kurvenparcour fahren. Welch passender Zufall für meine Testfahrt. Wobei: Ich bin schon absichtlich dort hin.

Fahren am Lenkeranschlag im Kurvenparcour

Ja, das geht einfach. Einfacher als mit der 1000er. Weniger Gewicht machen einen Unterschied. Immer ein wenig bremsen, um das Moped zu stabilisieren hat Jan gesagt. Die Dosierung der Bremsen fällt leicht. Es bremst sich ganz intuitiv.

Auf einem anderen Abschnitt des Platzes kann man das ABS testen. Nicht allzu schnell. So mit ca. 30 km/h. Der Doppelkolben Schwimmsattel Vorne und der Einkolben Schwimmsattel hinten können kräftig zupacken. Auch hier gefällt mir das Bike.

Tour

Auf meiner weiteren Tour bestätigt sich der Spaßfaktor der Maschine weiterhin. Sie wird auch öfter verkauft als die 1000er. Sicherlich sind beide preislich attraktiv. Der absolute Geldbetrag der 650 ist aber dann doch ein Unterschied und der hohe Spaßfaktor ist serienmäßig eingebaut.

Wie man auf den Bildern sieht ist auch mein TomTom Navi mit dabei. Der Halter war schnell angeschraubt.

Und sonst?

Das Cockpit ähnelt der 1000er frappierend und hat lediglich die 12V Steckdose an einer etwas anderen Position. Das Windschild lässt sich nicht im Anstellwinkel verstellen. Die große Strom hat noch einen Kupplungsassistenten SCAS mit an Board und ein Kurven ABS. Die Traktionskontrolle, Easy Start und Low RPM Assist sind aber auch in der 650er verbaut.

Pause bei Seiboth

Wer mit der 1000er hadert sollte meiner Ansicht nach auf jeden Fall auch eine Runde mit der 650er drehen.

Meine Testfahrt durfte ich mit einer V-Strom von Motorrad Ehringer machen.

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