Suzuki V-Strom 650 – The Jedi Ride

Mit der Suzuki V-Strom 650 auf der Malta Hochalmstraße

Suzuki V-Strom 650

Sparsamer Alleskönner für Alltag und Tour mit und ohne Sozia

Die kleinere der V-Stromer aus dem Stall von Motorrad Ehringer stammt aus der zweiten Serie, also Modelljahr 2012-2016. Nach über 27.000km in zwei Jahren hat sie mir bewiesen: Sie ist idealer Reisebegleiter für jeden Tag, wie auch für die große Tour.
Dazu tragen die angenehme Sitzhaltung sicherlich genauso bei, wie der gut geformte Sattel und das ordentliche Windschild.

Leistung

Mir persönlich reichen die knapp 70PS völlig, um selbst mit Koffern und Sozia auch in den österreichischen Alpen auf Tour zu gehen. Dass man das Motorrad bei Bedarf auch mal in nur knapp über 4 Sekunden auf 100km/h beschleunigen kann ist für mich lediglich eine erfreuliche Nebensache. Ich habe auch noch nieee probiert, ob es stimmt. Meine Sozia verbietet das nämlich! 😉

A pro pos Sozia

Über den großen Sitzplatz in der zweiten Reihe freut sich jede Sozia und im Gegensatz zu manch anderem Tourer seiner Klasse befindet sich hinten auch noch eine Ablagefläche um ein großes Topcase zu befestigen in dem zwei komplette Helme verstaut werden können. 10kg darf man auf die Suzi oben draufpacken. Das ist beachtlich.

Cockpit

Cockpit mit Drehzahlmesser und Digitaldisplay

Ich finde das aufgeräumte und sehr gut ablesbare Display der V-Strom sucht seinesgleichen. Der weiß hinterlegte analoge Drehzahlmesser sieht gut aus und ist auch gut ablesbar.

Die große Ganganzeige ist Serie

Die große und im Cockpit Design integrierte Ganganzeige ist serienmäßig an Bord und der Gang wird auch dann angezeigt, wenn man ihn braucht: Beim kuppeln und schalten.
Die im Bild angezeigten 4 Liter Durchschnittverbrauch sind bei normaler Fahrweise auch mit Gepäck und Sozia möglich. Lediglich bei schnellen Autobahnfahrten wird es deutlich mehr.

Links unten wird die Uhrzeit angezeigt. Mit dem Schalter am linken Lenker kann man hier auch auf Temperaturanzeige wechseln.

Extras

Folgende Teile sind kostenpflichtige, aber sinnvolle Extras:

Handprotektoren

Die Suzuki Handprotektoren verdienen ihren Namen. Sie umschließen die Hände und gerade bei etwas frischeren Temperaturen oder Regen bleiben die Hände deutlich länger warm bzw. trocken, da sie vor dem Fahrtwind geschützt sind.

Motorverkleidung

Die Motorverkleidung lässt das Bike nicht nur besser aussehen, es schützt auch den Motor von dem Schmutz, der durch das Vorderrad aufgewirbelt wird. Und: Die glatte Fläche der Verkleidung lässt sich viel leichter reinigen als die Motorteile darunter. Bereits beim ersten mal putzen merkst Du, dass sich diese Investition gelohnt hat.

Hauptständer

Im Touring Betrieb mit Seitenkoffern und Topcase hat die V-Strom eine höhere Stabilität auf dem Hauptständer. Außerdem: Mit Hauptständer reinigt und schmiert man die Kette deutlich einfacher.

Schutzfolien

Kaum zu sehen: Die Tankschutzfolie auf dem Lack
Um den Lack zu schützen hat mir Jens (Ehringer) Schutzfolien auf Tank und Seitenrahmen geklebt. Das ist aus meiner Sicht eine sinnvolle Investition, um das Bike lange besser aussehen zu lassen.
Am Rahmen ist ebenfalls eine Schutzfolie angebracht

Seitenkoffer

Glänzend: Die polierten Seitenkoffer
Zunächst müssen Kofferträger montiert werden. Hier gibt es feste und abnehmbare Varianten. Meine Büchsen von SW Motech habe ich mit Nevr Dull und einem Schleifer von Hornbach auf Hochglanz getuned. Das Seil, das als Haltegriff dient, habe ich ebenfalls selbst angebracht.
Wegen dem Auspuff sind die Koffer links und rechts unterschiedlich groß, fassen zusammen aber sagenhafte 82 Liter. 2 Zimmer Küche Bad? Wer das braucht? Kann ich beantworten: Ich! 🙂

Topcase

Für das große Givi Topcase mit Rückenlehne habe ich mich entschieden, weil meine Sozia damit ein deutlich erhöhtes Sicherheitsgefühl hat und zwei Helme darin platz finden. Beim Halt auf einer Tour sind die Helme so sicher verwahrt.
Auf dem Bild ist auch erkennbar, dass der rechte Seitenkoffer kleiner ist, da sich hier der oben liegende Auspuff Platz nimmt.

Tankrucksack

Navihalter und Tankrucksack. Geht beides

Der große Tankrucksack mit Kartenfach wird an einem Tankring befestigt. Da man das Handydisplay im Kartenfach schlecht ablesen kann habe ich auch noch ein Case für das Handy.

Tankring zur Befestigung des Tankrucksacks

Bereifung

Michelin Pilot Road 4 Trail

Nachdem die eher grobstollige Erstbereifung nach Achtung! über 16.000km gleichmäßig auf der Straße verteilt war habe ich zu dem feineren Gummizwirn von Michelin gegriffen. Mit den Pilot Road 4 Trail bin ich bei allen Wetterverhältnissen und auf gerader wie kurviger Strecke sehr zufrieden. Das Bild zeigt den Zustand nach ca. 11.000km. Unter anderem bin ich mit diesen Reifen auf der V-Strom auch in den Alpen und somit natürlich auch in Jedi gewesen.

Macht Spaß: V-Strom,  Nockalmstraße und beides kombiniert

The Jedi Ride: Die V-Strom 650 von Motorrad Ehringer

Motorrad

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