L’A.R.K de triomphe – Kurvenseminar bei kurvenreich.bike

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Mein Kurvenseminar bei André, Rainer und Klaus – deren Initialen ich in der Headline in Richtung des französischen Wortes „arc“ (Bogen) gedengelt habe – ist geprägt von zwei wesentlichen Erkenntnissen:

1. Ich war viel schlechter darin Kurven zu fahren, als von mir vermutet.
2. Ich konnte meinen Kurvenskill durch die Jungs und das Seminar viel mehr steigern als vermutet.

 
Kurventrainer
 

Lernkurve

„Unbewusste Inkompetenz > Bewusste Inkompetenz > Bewusste Kompetenz > Unbewusste Kompetenz“
Das ist die übliche Lernkurve, um Neues zu lernen. Zum Start des Seminars wähne ich mich auf dem Level „Bewusste Kompetenz“. 
Ich war schon in den Alpen; was soll ich da noch lernen?“ Nun, diese falsche Annahme von mir wurde schnell und gründlich korrigiert.
 
 
Trainer und Truppe
 

Reifen

Zum Start des „Drei Trainer Seminars“ erhalten wir alle ein Wissens-Update zum Thema Reifen. Diese Infos sind so wesentlich, dass ich einen eigenen Artikel drüber schreibe. Klaus, falls Du diese Zeilen liest: Mach Dich auf ein Telefoninterview gefasst, in dem ich Dich dafür nochmal genau befrage 🙂
 
Die Trainer: André, Klaus, Rainer
 

Komfortzone

Um zu lernen sind wir aufgefordert – mit Bedacht – unsere Komfortzone zu verlassen. Neue Bewegungen und neue Fahrweisen zu erlernen. 
Und da war dann noch der Satz: „Wenn ihr morgen Muskelkater in den Oberschenkeln habt, dann habt ihr das heute richtig gemacht“.  An dieses von mir als zunächst unwesentlich betrachtete Zitat werde ich mich noch deutlich erinnern.
 

Parcour

Als erstes – und dann im Verlauf des Tages immer wieder – fahren wir einen Kurvenparcour. Aus meiner Sicht „schön vorsichtig und sicher“ gondle ich um die engen Kürvchen.
 
Kurve in der Komfortzone zu Beginn des Seminars
Auf dem Bild ist zu sehen: Während ich um die Kurve fahre bleibt mein Körper nahezu auf der Mitte des Motorrads.
 
 

Kurskorrektur

Immer wieder stoppen wir nach ein paar Runden, um Tipps und individuelles Feedback zu bekommen, das wir dann in den nächsten Runden versuchen anzuwenden.
 
Im ersten Stop bekommen wir die Möglichkeit unsere Sitzhaltung zu verbessern.
 
Klaus erklärt und Michaela macht es vor
 

Individuelle Ansprache

 
André erklärt und gibt umsetzbare Tipps
 
Die Trainer sehen alles. André stellt sich mit mir und einem weiteren Teilnehmer genau an die Kurve an der wir noch das größte Optimierungspozenzial haben. Anhand der fahrenden Teilnehmer erklärt er uns, wie wir den Bogen gleichzeitig eleganter und sicherer durchfahren können.
 
 
Einen großen Bogen machen. Die Anderen fahren es uns vor.
 
 
Bereits jetzt läuft es etwas runder, denn: Ich lehne mich mehr rein. Ein kleeeines bisschen jedenfalls.
 
Gerade weil ich – wie man auf dem Foto sieht – bereits erste Verbesserungen umsetzen kann erkenne ich, wie notwendig und nützlich es ist hier im Kurvenseminar teilzunehmen. Zu dieser Erkenntnis gesellt sich noch der Gedanke „das lerne ich nie/ das traue ich mich nicht“. Aber auch da werde ich im Laufe des Tages eines Besseren belehrt, wie spätere Fotos beweisen.
 

Kurventrainer

Ah, den vierten Trainer habe ich bei der Vorstellung unterschlagen: Den Kurventrainer. Das ist allerdings kein Mensch, sondern ein Motorrad mit Stützrädern. Damit das nicht peinlich klingt heißt das bei uns aber ganz professionell „Ausleger“ 😉
 
 
Trockenübung auf dem Kurventrainer. Gefahren wir nur mit Helm.
 
Die erste Runde mit dem Schräglagentrainer ist noch etwas verhalten, unterstützt aber das Sicherheitsgefühl für die Übungen in den nächsten Parcour-Runden.
Erste Übungsrunde Schräglagentrainer zum aufwärmen

Nach weiteren Parcour Runden geht das dann mit mehr Schräglage auf dem Trainer auch einhändig:

Einhändig auf dem Schräglagentrainer? Klaro 🙂

Da ist auch Klaus in Feierlaune:

Klaus freut sich mit

Parccour II

Rainer führt uns Bewegungsabläufe vor:
 
Demo von Rainer direkt auf dem Bike
 
 

Selbstverständlich wurde uns auch die Technik „drücken“ vermittelt. Hier bleibt der Fahrer aufrecht und neigt das Motorrad in die Kurve:

Die Kurventechnik „drücken“. Fahrer aufrecht; Motorrad in Schräglage

In mehreren Übungsschritten werden wir an eine weitere neue Fähigkeit herangeführt: Mit mehr und mehr Schräglage um die Kurve zu fahren. Beidhändig oder auch einhändig.
Das nächste Bild ist gekippt, um die Schräglage des Fotos auszugleichen.

 

Mehr Schräglage. Auf dem Foto kann man die Grashalme zählen. Die Körperhaltung ist jedoch noch zu verbessern.

 Nach mehreren Vorübungen möglich: Einhändig mit Schräglage um die Kurve

Einhändig, 30 km/h

 

Lernkurve

Durch Übungen auf dem eigenen Bike, dem Schräglagentrainer, Demos und immer neuem Feedback der Trainer konnten wir Teilnehmer unsere Skills erheblich steigern. Hier noch einmal 3 Bilder, die die Lernkurve plastisch verdeutlichen:
 
Bild 1: Zunächst kaum Scrhäglage

 

Bild 1

Bild 2: Mehr Schräglage. Der Helm taucht langsam im Spiegel auf.

Bild 2

Bild 3: Geschafft! Schräglage und Körperhaltung stimmen. Der Blick ist weit nach Vorne gerichtet.

 
Bild 3 – So soll das aussehen 🙂

(Klaus) Spitzer Sport

Tag 1 nach dem Training: Ich erinnere mich jetzt wieder an den Satz mit dem Muskelkater. Davon habe ich heute nämlich jede Menge.
 

L’arc de triomphe

Tag 2 nach dem Training: München. TomTom hat mich und ein paar weitere Leute eingeladen das TomTom 450 zu testen. Irgendwann ertappe ich mich, wie ich bereits teilautomatisiert die ebenfalls bereitgestellte Ducati mit meinen neu gelernten Bewegungsabläufen um die Kurven zwirble. Ich bin begeistert!

 

 

Ich war in fogendem Seminar

 

 

 

 

Training Kurven Seminar
Anbieter Kurvenreich.bike

 

 

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