Kettenbrief

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Kettenbrief-ing für Motorradfahrer

Kette putzen gehört nicht zu meinen liebsten Motorrad-Beschäftigungen. Da Kettenbriefe im Internet jedoch sehr beliebt sind liegt es nahe darüber zu schreiben.

Die Motorradkette

Putzt und schmiert man sie nicht regelmäßig, dann ist ruck zuck ein neuer Kettensatz mitsamt Ritzel fällig. Diese Erfahrung habe ich selbst schon gemacht.

Kette reinigen

Ca. alle 1.000 km oder nach Sichtprüfung sollte die Kette gereinigt werden. Die Kettenputzmaschine eines großen Motorrad-Zuberhörhändlers nutze ich dafür schon lange nicht mehr. Ich finde das Gerät umständlich in der Handhabung und die Putzergebnisse entsprechen nicht meinen Vorstellungen. 

Das stark haftende Kettenfett samt Dreck entferne ich inzwischen von der Kette und ggf. auch der Felge indem ich es mit einem Schmiermittel wie z.B. WD40 einsprühe und mit einem Lappen abwische.
Dank Schwarmissens bin ich jetzt schlauer: WD40 und Co. haften lang an der Kette und dann hält das Kettenfett hinterher nicht mehr so wie es soll. Daher ist dann doch Kettenreiniger die erste Wahl für die Kette. WD40 kann aber zur Entfernung von Kettenfett am Rest vom Motorrad genutzt werden.

Tipps zum schmieren

Nach Regenfahrten oder nach spätestens 500 km sollte die Kette neu eingesprüht werden. Man besprüht dazu am besten die Ketteninnenseite. Und es gibt auch einen „besten Zeitpunkt“ dies zu tun: Nach der Fahrt, wenn die Kette noch warm ist.

Meist kauft man Kettenspray in einer Dose. Damit das an der Kette haftende Schmiermittel gesprüht werden kann ist es in der Dose mit Stoffen versetzt, um es sprühbar zu machen. Das heißt im Umkehrschluss: Nach dem Einsprühen sollte das Motorrad mindestens eine halbe Stunde stehen, bis sich die Chemikalien verflüchtigt haben, die das Fett sprühbar gemacht haben. Wartet man nicht schleudert man das Material beim Fahren einfach wieder ab.

Nicht nur sauber sondern Rhein

Das Foto vom Motorrad am Rhein beweist: Meine Kette ist jetzt nicht nur sauber, sondern auch am Rhein. Und die hier fotografierte Kette hängt an meiner Suzuki V-Strom 1000XT von Motorrad Ehringer.

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2 Gedanken zu „Kettenbrief“

  1. Seit ich BMW fahre, habe ich einen Kardanantrieb….. Ab und an mal das (Getriebe) Öl wechseln und gut ist. Keine vollgeschmierten Räder mehr und Kettenpflege plus nachspannen gehört der Vergangenheit an😉😎. Früher nutze ich einen Scottoiler, da müsste nur die Kette gereinigt und hin und wieder nachgespannt werden.

  2. Hab beides. An der Diversion den Kardan und an der CBF die Kette. Kette hat 2 Schmiersysteme. Einmal den Graphitblock (Carbonforbikes) der auf der Schwinge fixiert ist und die Kette sich so nach und nach durchfräst. Und das CLS Schmiersysten. Das zusammen sorgt dafür dass meine Honda jetzt bei 85 tausend immer noch die zweite Kette hat. Erste wurde bei 48 tausend gewexelt.
    Bei der XJ 900 die ich lange zuvor fuhr verabschiedete sich bei 185 tausend das Kreuzgelenk. Natürlich auf einer Urlaubsfahrt in Ösiland. Ich hoffe dass die Diva mir das erspart. Beides funktioniert unauffällig wobei sich die Honda etwas mehr einsaut.

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